Gülke Menschen Zeiten Musik
Disponibilité en magasin
Contenu
Fausts Morgenwäsche
Ein alter Mann sitzt am Schreibtisch
"Was ist Wahrheit?"
Abraham-Lincoln-, früher Adolf-Barthels-Straße 4
Walther von Goethe: Enkel im Widerstand
Weil er nie drüber gesprochen hat
Klein-Doofie aus Thangelstedt
Muss man immer ein Urteil haben?
Weshalb flog das Andante favori raus?
Feuriger Busch – ASzp 26
Während ich schreibe, vergess’ ich gern
Traurig blinder Fleck: Adorno und der Osten
Der Fremde, Andere
Altersradikalismus? Bachs Goldberg-Variationen Elise
Gudrun Volkert
Durch das Vergessen wird die Zeit erträglich
Johann Ernst, oder: Was ist an Musik jung, was nicht?
Nächtliche oder frühmorgendliche Inspirationen
Im Schatten zweier Tode: Alban Bergs Violinkonzert
Sie war schon unterwegs
Heidrun Siegel
Auswendig – inwendig
Weshalb, für wen schreibend? Péter Esterházy
"Soave sia il vento."
"Werde mir Zeuge, du Stein"
"Vom Nachteil, geboren zu sein"
Schwieriger Atheismus
Wes’ Brot ich ess, des’ Lied ich sing
"Sie konnten zusammen nicht kommen": eine deutsch-deutsche Geschichte
Stechlin-Tagebuch I, Juni 2020
Grüne Kachel
Verkannte Treue: Schönbergs Klavierstück op. 11 Nr.?2
"Vieles Gewaltige lebt, doch nichts ist gewaltiger als der Mensch"
"Spätwerk" mit 35: Mozarts letztes Klavierkonzert
Auf Ehre und Gewissen: Sie war da!
Saint-Exupéry: Angestrengte Humanität
Martin
Dvoráks Singularitäten
Barbara
Dietrich Fischer-Dieskau
Turners und Monets gegenstandsferne "Musik"
"Irgendwo ein Vorzüglichstes"
Schlicht an der Spitze: Peter Schreier
"Bitte nicht berühren." Bitte manchmal doch!
"Et lux aeterna luceat eis."
Treue, stachlige Freundschaft: Peter Benary
Konsequent offenes Kunstwerk: Histoire du soldat
"Und die findigen Tiere merken es schon, dass wir nicht verlässlich zu Haus sind in der gedeuteten Welt"
Am Stiel eines Gedankens herunterklettern?
London, 4. Mai 1795: "Dr. Haydns Night"
Zwischen-Fall?
Au revoir, Generation Dankeschön
Wir nannten ihn "Waldi"
Kumpanei von Übermenschen
"Moi un autre"
Leiden als Bedingung, wo nicht Urgrund von Kreativität
Glücksfall Leben
Schrebby
"Wir haben keine Anfänge mehr."
Peter Ruzickas siebentes Quartett
Arno – auch er!
"Mäntelchen umhängen"
Beethovens Dankgesang
Bündnisse von Alter und Schwerhörigkeit reichen weit
Innere Gleichgewichte
Prämortale Bescheidenheit
Stechlin-Tagebuch II, Oktober 2021
Hinter den ergrauten Schleusen
Unsere kleine, unentbehrliche, saudumme Ewigkeit belagert mich weiter
Descartes als Sprungbrett
91 Jahre mal 365 Tage mal 24 Stunden mal 60 Minuten mal 60 Sekunden
Bad Krozingen
"Mo. 10 Uhr Probe, 19 Uhr Probe; Di. 10 Uhr Probe, 19 Uhr Probe"
Gestern, 15. August ’21, in Rheinsberg die letzte Fidelio-Vorstellung
George Alexander Albrecht
Gorbatschow gestorben, Elisabeth II. gestorben
Unter den vier Großen der Wiener Klassik
Editha
Nicht er suchte die Themen, sie suchten ihn: Jan Assmann
Vielleicht Esther
Zeremonien verkäuflich?
Das letzte Bild
Schattenrisse
Gert Ulbricht
Nach mehr als 50 Jahren: Brahms’ d-Moll-Klavierkonzert
Lyonel Feiningers, Caspar David Friedrichs stille "Kathedralität"
Ausgehend von Ockeghems Requiem
Tage-Bücher?
Capriccio zur zweifach aufgehobenen Vergäng lichkeit der Musik
"Die, die du gekannt hast, gibt’s nicht mehr."
14. Mai 1955: Thomas Mann in Weimar
Fertig nie
Zähe, resistente Arglosigkeit: Wolfgang Marggraf
Sie können’s nicht lassen
Hier und drüben und dazwischen
Aribert Reimann ist gestorben
Jon Fosse: Morgen und Abend
1. September 2024, oder: Unsere gehätschelte Verblödung
Auch Du, großer Freund! Wolfgang Rihm ist tot
Altersvergünstigung
Canaletto, selbst wenn nicht so gemeint
Doppeltgänger / Doppelgänger
Alfred Brendel ist tot
"Als wär’s ein Stück von mir": Tschaikowskys Pathétique
Letzter Wille in Grenzen: Max Brod sei Dank
Erster, zugleich letzter Satz: Das Adagio aus Mahlers Zehnter Sinfonie
"Versteht Er nicht, wenn eine Sach’ ein End’ hat?"
Dank
Register
Description
Was bleibt? Peter Gülke fasst die Fülle seines Lebens als Schriftsteller, Musiker, Musikwissenschaftler und als politisch denkender Zeitgenosse in pointierten Betrachtungen zusammen. Als kritischer Zeuge eines ganzen Jahrhunderts nimmt er die Leser mit ins Gewimmel kultureller und gesellschaftlicher Entwicklungen, lässt sie aber in gewohnt dichter und sprachlich virtuoser Form auch an seinen Erfahrungen und Erkenntnissen im Umgang mit Musik, Literatur und Kunst teilhaben. Sein schonungsloser Bericht über das eigene Altern und den Tod wichtiger Menschen zeugt von großer Aufrichtigkeit, die sein gesamtes Schaffen und Wirken durchzieht.
Peter Gülke entwirft ein Mosaik aus musikalischen Werkporträts, Erinnerungen an bedeutende Musikerinnen und Musiker und Weggefährten, Schilderungen persönlicher Erfahrungen aus der Nazi- und Kriegszeit sowie aus den Jahren in der DDR und später der BRD, Gedanken über Literatur und Bildende Kunst und nicht zuletzt die Conditio humana.
„Dass Rechenschaft zu gewissenhaft gelebtem Leben gehört; das Schreiben ist neben Musizieren zur Elementarbeschäftigung geworden.“ Peter Gülke
Spécifications
-
- Peter Gülke
- Menschen Zeiten Musik
- Bärenreiter
-
- livre
- 1
-
- lié
- geb
- 2026
-